Katrin Zick­ler – „Ver­letz­lich­keit“ Perso­nal­aus­stel­lung in der Oran­ge­rie der Anhal­ti­schen Gemäl­de­ga­le­rie Dessau

Sa, 06. Oktober 2012 um 17:00 Uhr
6.Oktober - 18. November 2012
Montag - Sonntag 11.00-17.00 Uhr

In der Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie, Puschkinallee 100, Dessau
Puschkinallee 100, Dessau
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Gebo­ren in Jena. 1983 Lehre für Keram­tech­nik, Arbeit als Glasie­re­rin im VEB Weimar Porzel­lan Blan­ken­hain. 1988–91 Studium an der Fach­hoch­schule für ange­wandte Kunst Heili­gen­damm. 1993 Arbeit in der Stif­tung Bauhaus Dessau. 1995 Geburt Anton. 1998 Geburt Emil. Seit 2002 frei­be­ruf­lich, Atelier in Dessau. 2006 Mitglied im BBK Sach­sen Anhalt.

Auss­tel­lun­gen (Auswahl) 2014 Berlin Zehlen­dorf, 2013 Klagen­furt Alpen-Adria-Gale­rie, Berlin Brun­nen­strasse 151, 2012 Dessau Anhal­ti­sche Gemäl­de­ga­le­rie Dessau, Berlin Zehlen­dorf 2010, Dessau VORTBÜRO, Apolda Kabi­nett im Kunst­haus, 2009 Halber­stadt Gale­rie Kunst­hof, Halle Villa Kobe, Domga­le­rie Merse­burg, Gale­rie Tiefer Keller, Witten­berg Gale­rie Art, Esslin­gen, Weimar Cranach Gale­rie, Bremen, Braun­schweig, Magde­burg Gale­rie Süd, Stif­tung Bauhaus Dessau. 

Die bild­ne­ri­schen Arbei­ten von Katrin Zick­ler zeigen eine inten­sive künst­le­ri­sche Ausein­an­der­set­zung mit unter­schied­li­chen Mate­ria­lien wie Acryl und Öl auf Lein­wand, Holz, Papier und in ihren plas­ti­schen Arbei­ten mit Papier, Draht, Folie, Sili­kon, Haar. Beson­ders ihre figür­li­chen Plas­ti­ken, neben den gross­for­ma­ti­gen abstrak­ten Öl– und Acryl­ma­le­reien und den Mate­rial­ob­jek­ten, Colla­gen und druck­gra­fi­schen Misch­tech­ni­ken, zeugen von einer berüh­ren­den Direkt­heit. Kein moder­nes “Gejam­mere“ an und über die Welt, kein Hauch von Selbst­ge­fäl­lig­keit, schon die Andeu­tung wird gebro­chen, ausge­räumt. Sie spielt mit Phan­tasien, aber immer verbun­den mit einer stren­gen Form­dis­zi­plin. Bilder mit grafi­scher Vehe­menz zeugen von Kraft und Verletz­lich­keit. Katrin Zick­lers Plas­ti­ken und Bilder mit den zu sehen­den und zu fühlen­den Haltun­gen, Verwun­dun­gen sind sinn­lich und zerbrech­lich zugleich.