Mitglie­­der­­brief Januar 2022

Liebe Mitglie­der des Anhal­ti­schen Kunst­ver­eins,

wir möch­ten Sie infor­mie­ren:

1.Auss­tel­lun­gen 2021 / 2022

Allen Widrig­kei­ten zum Trotz haben wir das Jahr 2021 erfolg­reich abge­schlos­sen. Die aus dem Jahr 2020 über­nom­mene und auf große Reso­nanz gesto­ßene Auss­tel­lung mit Arbei­ten des Dessauer Foto-Künst­lers Peter Kühn sowie die eben­falls mit viel Anklang durch­ge­führ­ten Auss­tel­lun­gen von Prof. Andreas Theu­rer und Leo Hohl­feld sind Ausdruck dessen. Als beson­de­rer Höhe­punkt der Theu­rer-Auss­tel­lung darf die Finis­sage erwähnt werden, mit der wir einen Beitrag zum Garten­reich­tag geleis­tet haben. Auch die Hohl­feld – Auss­tel­lung hat eine blei­bende Wirkung hinter­las­sen. Neben einer sehr guten Reso­nanz, erhielt die Grab­stelle der Fam. Hohl­feld auf dem histo­ri­schen Fried­hof eine neue Granit­platte mit Gravur, die von einem Dessauer Stein­metz gestif­tet wurde und das Grab wurde nunmehr in die Liste der zu erhal­ten­den Grab­stel­len aufge­nom­men.

Das Auss­tel­lungs­jahr 2022 ist am 14. Januar mit Werken von sechs Halle­schen Künst­lern eröff­net worden.

Noch bis zum 12. Februar können im kunst­Raum22 Arbei­ten von Chris­tine Dock­horn, Rainer Henze, Günter Gieseke, Dieter Gilfert, Klaus Völker und Rolf Müller besich­tigt und auch gekauft werden. Erwor­bene Arbei­ten können sofort mitge­nom­men werden. (Wir geben bei den Edel­stahl­s­kulp­tu­ren von Rainer Henze Trans­port­hilfe).

Im Anschluss an diese Auss­tel­lung sind wir wieder in der Oran­ge­rie der Anhal­ti­schen Gemäl­de­ga­le­rie zu Gast. Vom 19. Februar bis zum 3. April werden Werke von Heinz Henschel zu sehen sein. Henschel ein 2016 verstor­be­ner Künst­ler, der zeit­le­bens uner­kannt blei­ben wollte. Erst sein Tod offen­barte seine eigent­li­che Leiden­schaft: die Kunst. Er hinter­ließ über 1200 Werke, deren künst­le­ri­sches Ausmaß bis dato niemand kannte. Henschel galt als verschlos­sen und schuf fünf Jahr­zehnte im stil­len Kämmer­lein. Seine erste, post­hume Auss­tel­lung im Nieder­rhei­ni­schen Museum in Keve­laer fand bundes­weite Beach­tung und brach den Besu­cher­re­kord des Hauses.

Auch nach dem Ende dieser Auss­tel­lung sind wir weiter in der Oran­ge­rie. Dafür befin­den wir uns natür­lich schon in den Vorbe­rei­tun­gen der Projekte „Horst Jann­sen“ sowie „100 Meis­ter­werke aus Privat­be­sitz“. Über weitere Vorha­ben werden wir zu gege­be­ner Zeit berich­ten.

2.Baustelle Rats­gasse

Nach langen Verhand­lun­gen mit unser Städ­ti­schen Wohnungs­ge­sell­schaft, der Unter­stüt­zung der Poli­tik und einer akti­ven Stadt­ver­wal­tung werden wir das leer­ste­hende Laden­ge­schäft ( ehemals Sport-Boyke ), nach der Reno­vie­rung durch die DWG, über­neh­men. Einer Pres­se­ver­öf­fent­li­chung der MZ war jüngst zu entneh­men, dass der Umbau des leer­ste­hen­den Geschäf­tes, zur Nutzung durch unse­ren Verein, mit Förder­mit­teln aus dem städ­ti­schen Haus­halt weit­ge­hend unter­stützt wird. Und. Tatsäch­lich haben die Arbei­ten zur Schaf­fung einer „Neuen Kunst­halle“ begon­nen. In einem ersten Schritt, der Entker­nung mit einem Dessauer Unter­neh­men. Die nächs­ten Maßnah­men werden zügig folgen, so dass wir mit der Inbe­trieb­nahme durch eine Auss­tel­lung im Früh­jahr rech­nen. Dann wird es auch die im Mitglie­der­brief Nr. 4 verspro­chene Feier geben.

In eige­ner Sache

Am 25. Februar 2022 wird unser lang­jäh­ri­ger Geschäfts­füh­rer, Herr Rohow­ski, aus gesund­heit­li­chen Grün­den aus dieser Funk­tion ausschei­den. Da die zu lösen­den Aufga­ben der Geschäfts­stelle sehr viel­fäl­tig sind, haben wir uns zur Einfüh­rung einer „Dop­pel­spitze“ entschlos­sen. Frau Vicky Busch wird die Förder­mit­tel­be­an­tra­gung und- Abrech­nung, die Sicher­stel­lung der allge­mei­nen Kommu­ni­ka­tion und die Rege­lung steu­er­li­cher Fragen über­neh­men. Frau Hanne­lore Jäckel bear­bei­tet das gesamte Rech­nungs­we­sen und ist für die Mitglie­der­be­treu­ung zustän­dig.

Gele­gen­heit zum persön­li­chen Kennen­ler­nen unse­rer neuen Mitar­bei­te­rin­nen besteht am Frei­tag, d. 25. Februar 2022 von 13.00 bis 17.00 Uhr anläss­lich der Verab­schie­dung von Herrn Rohow­ski.

Mit herz­li­chen Grüßen

Ihr Vorstand