Jusche Fret „ODEM“

„Dies­­seits. Der beson­­dere Planet.“ – Jusche Fret

Fr, 06. März 2020 um 18:00 Uhr
6. März - 18. April 2020
Mittwoch-Samstag 14-17.00 Uhr

Im kunstRaum22, Askanischestr. 22, Dessau
Askanische Straße 22, 06842 Dessau
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Jusche Fret in Leip­zig gebo­ren. 1984 erste Afri­ka­reise mit Besuch des Vaters in São Tomé é Prin­cipe. Kran­ken­schwes­ter­aus­bil­dung. 1991 Lehre und Gesel­len­ab­schluss als Herren­maß­schnei­de­rin an der Oper Leip­zig. Prak­ti­kum am Wilhelma-Thea­ter Stutt­gart. Studium Hoch­schule für Film & Fern­se­hen Pots­dam-Babels­berg (Anima­tion. Freie Kunst­schule Rödel, Mann­heim. 2001 Studium an der Hoch­schule für Grafik und Buch­kunst Leip­zig, Abschluss als Diplom Grafik­de­si­gne­rin, Fach­klasse Volker Pfül­ler. 1997 Geburt Toch­ter Magda­lena. Seit 2001 frei­be­ruf­li­che Illus­tra­to­rin/Zeich­ne­rin/Grafi­ke­rin (u.a. für den Schro­e­del Verlag, Cornel­sen, Ernst Klett Grund­schul­ver­lag, Projekte Verlag, Verlag am Park /Eulen­spie­gel­gruppe, Lychatz Verlag. 2003 Geburt Toch­ter Noemi. Aufträge als Kostüm­bild­ne­rin und Figu­ren­ge­stal­te­rin für die „Kleine Bühne“ Naum­burg. 2009 Lehr­auf­trag für Schrift­ge­stal­tung an der HfBK Dres­den und ab 2011 – 2013 auch an der Fach­hoch­schule Dres­den.

Auss­tel­lun­gen: u.a. im Haus des Buches, Leip­zig; Univer­si­tät Olden­burg, Gale­rie Süd, Leip­zig; Chem­nit­zer Herbst­sa­lon, Augus­tus­burg; Denk­malschmiede Höfgen/Studio­ga­le­rie.

Sie zeigt uns eine Welt, die wir alle noch nie gese­hen haben, viel­leicht der Eine oder Andere Bruch­stücke davon in Träu­men, ein Kosmos surrea­ler Legen­den­an­fänge, Geschich­ten, die einen Moment zeigen, doch nicht erzählt werden, jeden­falls nicht zu einem Schluss hin, ein über­ir­di­sches Terrain, in dem sich die Größen­un­ter­schiede dras­tisch verschie­ben und wo es möglich ist, dass ein Liebes­paar, Fische fangend, auf einem Seero­sen­blatt verharrt, wo, von Schön­heit und Fanta­sie getra­gen, Tiere mit mensch­li­chen Köpfen durch die Gegen­den strei­fen bzw. Menschen agie­ren, die sich in anima­li­scher Gestalt fort­set­zen: spätes­tens bei dieser schlich­ten ersten Sicht werden wir an die Gesell­schaft der Mythen erin­nert, an antike, beson­ders grie­chi­sche Vermi­schun­gen orga­ni­scher Stamm­bäume verschie­dens­ter Gattun­gen, also zum Beispiel Pega­sus oder den stol­zen Pferd­men­schen.

Jusche Fret lebt und arbei­tet in Leip­zig.