Erik Seidel – „Könnt’ ich blaue Himmel malen“ Eisen­­plas­tik | Litho­­gra­­fie | Holz­schnitt

Sa, 10. März 2018 um 17:00 Uhr
10.März - 22.April 2018
Dienstag-Sonntag 11-17.00 Uhr

In der Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie, Puschkinallee 100, Dessau
Puschkinallee 100, Dessau
Mehr Infos

Der Anhal­ti­sche Kunst­ver­ein zeigt Erik Seidel: 1966 in Rode­wisch gebo­ren. 1987 –1996 Studium der Pädago­gik, FB Kuns­ter­zie­hung an der Univer­si­tät Magde­burg. 1996 –1997 Studium Hoch­schule für Bildende Kunst Dres­den, bei Prof. D. Nitz­sche. 1997 –1999 Lehre zum Stein­metz- und Stein­bild­hauer in Plauen. Seit 2002 Lehr­tä­tig­keit im Fach Kunst an verschie­de­nen Schu­len. Seit 2005 Mitglied im Bund Bilden­der Künst­ler/ BBK Leip­zig. 2006 – 2009 Mitar­beit am Projekt MUSE der Yehudi Menu­hin Stif­tung Deutsch­land. Seit 2007 Dozent an der Oxford Summer School, Oxford FB Holz­schnitt und Litho­gra­fie. Einzelaus­stel­lun­gen Auswahl 2017 Gale­rie Oben, Chem­nitz 2015 Gale­rie Weise, Chem­nitz (mit Jiyun Cheon und Tibor Pogonyi) 2014 Gale­rie hinter dem Rathaus, Wismar 2013 Willi Sitte Gale­rie, Merse­burg 2012 Spar­kasse Vogt­land, Komtur­hof, Plauen 2012 Gale­rie Hoch & Part­ner, Leip­zig (mit Andreas Rosen­thal) 2012 Kunst­ga­le­rie Am Weißen Hirsch, Dres­den 2011 Gale­rie Maniere Noire, Berlin 2011 Gale­rie Weise, Chem­nitz (mit Willi Sitte) 2011 Gale­rie am Domhof, Zwickau (mit Hanif Lehmann) 2010 Winkel­dru­cke­rey, Speyer 2010 Gale­rie Himmel­reich, Magde­burg 2007 Kunst­ver­ein Kronach Arbei­ten im öffent­li­chen Raum Stadt Plauen, Kurver­wal­tung Bad Schmie­de­berg, Stadt Treuen, Skulp­tu­ren­samm­lung der Spar­kasse Vogt­land, Bayri­sches Staats­bad Bad Steben, Stadt Naila, Landes­gar­ten­schau Kronach, Landes­gar­ten­schau Reichen­bach/ V., Stadt­bad Plauen, Stadt Wurzen Arbei­ten in öffent­li­chen Samm­lun­gen Säch­si­scher Land­tag Dres­den, Grafik Museum Stif­tung Schrei­ner, Neue Säch­si­sche Gale­rie Chem­nitz, Vogt­land­mu­seum Plauen, Landrat­samt Auer­bach, Kera­mik­mu­seum Bürgel, Spar­kasse Vogt­land Zitat: Die Kunst entdeckt die Substanz wieder. Belie­big­keit mündete in Halt­lo­sig­keit, dem Grund­ge­fühl des jetzt­zei­ti­gen west­li­chen Menschen im 21. Jahr­hun­dert. Wer den künst­le­ri­schen Weg Erik Seidels verfolgt hat, der sieht ihn auf diesem Grat wandeln. Noch vor 10 Jahren versuchte er mit seinen Farb­kom­po­si­tio­nen den Weg ins Freie, Unver­bind­li­che, doch die Freude an der abso­lu­ten Rela­ti­vi­tät währte nicht lang. Es sind die großen Gesänge der euro­päi­schen Kultur, die Wurzel- und Heimat­texte – Dantes „Divina Comme­dia“ und Goethes „Faust“ –, die Seidels Kunst inspi­rie­ren. Ohne seine Entwick­lung zu verra­ten, stehen nun voll­kom­men neu dimen­sio­nierte Werke vor uns. Sie kommen mit unver­gleich­li­cher Wucht daher und sind doch fili­gran, ja detail­ver­liebt. Sie thema­ti­sie­ren das Vergäng­li­che in unver­gäng­li­chen Mate­ria­lien. Jörg Seidel Musik: Klang­col­lage „in Mitten des Weges“ von Erik Seidel. Zur Auss­tel­lung ist der der neue 44-seitige Kata­log ERIK SEIDEL – Eisens­kulp­tur, Litho­gra­phie, Holz­schnitt ISBN 978–3–00–059030–6 erhält­lich. Der Künst­ler ist anwe­send.