Emil Kritzky

Fr, 10. Mai 2019 um 17:00 Uhr
10.Mai - 8.Juni 2019
Mittwoch - Sonnabend 14-17.00 Uhr

im kunstRaum22
Askanische Straße 22, 06842 Dessau
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Emil Kritzky 1903–1988,

der  Auss­tel­lun­gen als Rechen­schafts­be­richte über das eigene Tun und Refle­xion des eige­nen Stand­punk­tes sieht, fordert uns heraus, das Bild, das sich der Künst­ler von der Welt macht, als Mittei­lung als eine Besitz­er­grei­fung der Wirk­lich­keit zu begrei­fen.

Zu sehen sind Arbei­ten aus unter­schied­li­chen Themen­be­rei­chen, die auch in Serien die jewei­lige Wirk­lich­keit in immer neuen „Reflek­tio­nen“ spie­geln. So geht es um das Thema Balance. 
Kritzky nähert sich dieser Thema­tik mit den Zirkus­bil­dern und den Akro­ba­ten. 
In einem weite­ren Zyklus geht es um die Ausein­an­der­set­zung mit der „Begeg­nung“, dem „Mitein­an­der“ oder „Geben und Nehmen“. 
Auch das klas­si­sche Genre Akt zieht sich durch das Gesamt­schaf­fen Kritz­ky’s es sind wider­keh­rende „Reflek­tio­nen“ des ICH, DU und WIR der subjek­ti­ven erleb­ten Wirk­lich­keit, die zur gespie­gel­ten Bild­wirk­lich­keit wird.

Emil Kritzky Bilder entfal­ten, in sehr unter­schied­li­chen Bild­spra­chen einen beson­de­ren Zauber, vom Klang der Farben, von voll­kom­me­ner abso­lu­ter Linie oder äußers­ten Reduk­tion: „Alle diese Arbei­ten strah­len eine sich der Alltags­spra­che entzie­hende Poesie aus“.
In seinen konstruk­ti­ven Arbei­ten spiele Kritzky mit der „Poe­sie der Farben“,

1903 in Hamburg gebo­ren. 1916–1919 künst­le­ri­sche Ausbil­dung bei dem Hambur­ger Maler und Archi­tek­ten Karl Stuhl­mann. 1928 Grün­dungs­mit­glied der ASSO. 1930 Auss­tel­lung in Amster­dam, Stede­lijk-Museum. Bis 1933 Mitglied der Künstler­gruppe Niede­relbe. 1932–1933 Mitar­beit im Kaba­rett „Alto­naer Künst­ler­club“. 
1936 erste Einzelaus­stel­lung in Hamburg, Gale­rie Lüders, dann „ent­ar­tet“.
Dele­gier­ter im ersten deut­schen „Ost-West-Gespräch“ in München.
1951 Auss­tel­lung in Hamburg, Kunst­halle. 
1978 Retro­spek­tive im Kunst­ver­ein Uelzen.