DER VERGESSENE Schatz: Doku­­men­tar­­film über die non-konforme Kunst­­szene der ehema­­li­­gen DDR am 29.9. 18.00 Uhr

Unser Kiez-Kino zeigt in Zusam­men­ar­beit mit dem Brau.ART e.V.im Kessel­haus der Schult­heiss Braue­rei

den Doku­men­tar­film: Der verges­sene Schatz des Doku­men­tar­fil­mers Tom Ehrhardt. Der Filme­ma­cher ist anwe­send.

Diens­tag 29. Septem­ber um 18 Uhr. Eintritt: 6 Euro

Es ist die viel­leicht schönste Paral­lel­welt der jünge­ren Kunst­ge­schichte: die non- konforme Szene der ehema­li­gen DDR. Vereint in stil­lem, aber sturem Wider­stand gegen die Dikta­tur und doch verbun­den mit ihr in leiden­schaft­li­cher Illoya­li­tät, bevöl­kert von hoch­qua­li­fi­zier­ten, intro­ver­tier­ten Indi­vi­dua­lis­ten.

Es gibt sie noch, diese Szene, der so viele Exper­ten vor 30 Jahren den Durch­bruch voraus sagten und die es doch nie ins Blick­feld der Allge­mein­heit schaffte oder schaf­fen wollte: weder im Sozia­lis­mus, noch im wieder­ver­ein­ten Deutsch­land. DER VERGESSENE SCHATZ erzählt diese Geschichte aus der Perspek­tive des Regis­seurs Tom Ehrhardt, der Akti­vis­tin und Schrift­stel­le­rin Gabriele Stöt­zer, des Malers Eber­hard Göschel und des exzen­tri­schen Samm­lers Chagas Frei­tas aus dem brasi­lia­ni­schen Urwald.

DER VERGESSENE SCHATZ ist der erste abend­fül­lende Doku­men­tar­film über die nonkon­forme Kunst­szene der DDR. Künst­ler wie Gerda Lepke, Max Uhlig, Stefan Plen­kers, Peter Mako­lies, Karin Wieck­horst, Matt­hias Jackisch, Helge Leiberg und Hart­wig Ebers­bach, Angela Hampel und Sabine Herr­mann kommen zu Wort. Der Film bietet einen Hinter­grund zu erfolg­rei­chen Auss­tel­lun­gen von Kunst aus der DDR der jünge­ren Vergan­gen­heit, wie z.B. „Point of no Return“ und „Begeg­nun­gen“ im mdbk Leip­zig, „Ost­deut­sche Male­rei und Skulp­tur 1949–1990“ im Dresd­ner Alber­ti­num und „Hin­ter der Maske“ im Museum Barber­ini Pots­dam.