Der Anhal­ti­­sche Kunst­­ver­­ein empfiehlt: „WERT/voll. Schmuck als Kunst der Nach­hal­tig­keit“ Das Umwelt­­bun­­des­am­tes in Koope­ra­tion mit dem GRASSI Museum für Ange­wandte Kunst Leip­­zig 11.Septem­­ber – 10.Okto­­ber 2019 in Dessau

Zur Auss­tel­lungs­er­öff­nung sind Sie und Ihre Freunde herz­lich einge­la­den: Mitt­woch, 11. Septem­ber 2019, 18 Uhr, Umwelt­bun­des­amt, Wörlit­zer Platz 1, 06844 Dessau-Roßlau

Schmuck aus Plas­ti­k­ab­fall, aus Elek­troschrott, aus recy­cel­ten Mine­ra­lien oder aus dem 3D-Drucker: Die in der Grup­pen­aus­stel­lung gezeig­ten Expo­nate brechen mit der Tradi­tion der Schmuck­ge­stal­tung und der damit einher­ge­hen­den Vorstel­lung von Perfek­tion, Wert und Schön­heit – schein­bar. Durch die Auswahl unkon­ven­tio­nel­ler Mate­ria­lien und Tech­ni­ken reflek­tie­ren 20 Schmuck­künst­lerinnen aus dem In- und Ausland die ökolo­gi­schen und sozio-ökono­mi­schen Folgen unse­res Rohstoff­hun­gers. Sie grei­fen neue Ideen auf und wollen ein Zeichen setzen für mehr Nach­hal­tig­keit und für einen sorg­sa­me­ren Umgang mit den natür­li­chen Ressour­cen der Erde. „WERT/voll“ versam­melt Posi­tio­nen von jungen und etablier­ten Künst­lerinnen, die durch die bewusste Verwen­dung von Ressour­cen, Mate­ria­lien und Upcy­cling-Tech­ni­ken unsere Wegwerf­ge­sell­schaft in Frage stel­len und neue Wert­maß­stäbe in der Schmuck­ge­stal­tung schaf­fen wollen. Die Auss­tel­lung wird vom Umwelt­bun­des­amt in Koope­ra­tion mit dem GRASSI Museum für Ange­wandte Kunst zuerst in Dessau und anschlie­ßend vom 15. Okto­ber bis zum 3. Novem­ber 2019 in Leip­zig gezeigt. Paral­lel zur Auss­tel­lung finden Schmuck­work­shops statt.

Es spre­chen: Maria Krautz­ber­ger, Präsi­den­tin des Umwelt­bun­des­am­tes Sabine Epple, Kura­to­rin am GRASSI Museum für Ange­wandte Kunst (ange­fragt) „Auf ein Wort mit…“: Fotini Mavro­mati im Gespräch mit den Kura­to­ren der Auss­tel­lung Loukia Richards und Chri­stoph Zieg­ler

Das Quar­tiers-Quin­tett aus Leip­zig bestrei­tet das musi­ka­li­sche Programm.

Schmuck ist nicht nur indi­vi­du­el­ler Ausdruck von Persön­lich­keit oder Sinn­bild für den sozia­len Status. Schmuck hat auch das Poten­zial, gesell­schaft­li­che Fehl­ent­wick­lun­gen zu hinter­fra­gen – etwa unter welchen umwelt­be­las­ten­den und menschenun­wür­di­gen Bedin­gun­gen Gold, Silber oder Sonder­me­talle, ohne die im IT-Sektor, in der Medi­zin oder in der Auto­mo­bil­bran­che nichts ginge, gewon­nen werden. Und nicht zuletzt ist Schmuck ein Kommu­ni­ka­ti­ons­me­dium: es ermög­licht dem Tragen­den, die „Bot­schaft“ des Schmuck­stücks in sein Umfeld hinein­zu­tra­gen.

Schmuckob­jekte von: Marion Dela­rue (Frank­reich); Doerthe Fuchs (Deutsch­land); Elin Flognman (Schwe­den); Yael Fried­man (Israel); Fabiana Gadano (Argen­ti­nien); Unk Kraus (Deutsch­land); Saman­tha Laddin (Deutsch­land / USA); Lital Mendel (Israel); Ludwig Menzel (Deutsch­land); Adriana Radu­lescu (Rumä­nien / USA); Loukia Richards (Grie­chen­land / Deutsch­land); Oliver Rincke (Deutsch­land); Linda Savi­neau (Belgien); Amelie Spitz (Deutsch­land); Nicole Taubin­ger (Tsche­chien); Peter Verman­dere (Belgien); Daniel von Wein­ber­ger (Belgien); Yiping Li (China); Zeyun Chen (China); Chri­stoph Zieg­ler (Deutsch­land)

Work­shop Objekte des Begeh­rens – Schmuck als Öko-logi­sche Botschaft Zwei­tä­gi­ger Schmuck­work­shop für Erwach­sene. Die Kura­to­ren führen in das Medium Schmuck als Träger von Botschaf­ten zu Umwelt, Ökolo­gie und Nach­hal­tig­keit ein. Wie können alltäg­li­che Mate­ria­lien veredelt werden? Im Rahmen des Work­shops entwer­fen und gestal­ten die Teil­neh­mer*in­nen ein indi­vi­du­el­les Schmuck­stücks aus „Abfall“ bzw. einfa­chen Haus­halts­ma­te­ria­lien. Teil­nahme kosten­frei, Anmel­dung erfor­der­lich: fave­lab.info@g­mail.com 09. – 10.10.2019, jeweils 10 – 16 Uhr im Umwelt­bun­des­amt Dessau, Auss­tel­lungs­raum 02. – 03.11.2019, jeweils 10 – 16 Uhr im GRASSI Museum für Ange­wandte Kunst Leip­zig, Werk­statt

Mehr Infos zur Auss­tel­lung: https://www.umwelt­bun­des­amt.de/wert­voll-schmuck-als-kunst-der-nach­hal­tig­keit?parent=8658 und http://www.gras­si­mu­seum.de/ausstel­lun­gen/vorschau/wert-voll.html