Jürgen Spitzer, Malerei – „Von Katzen und anderen Leuten”

Fr, 04. September 2015 um 17:00 Uhr
5.September - 11.Oktober 2015
Mittwoch-Sonntag 14.00-18.00 Uhr

Anhaltischer Kunstverein Dessau e.V. im - kunstRaum22 - in der Askanische Strasse 22
Askanische Straße 22, Dessau
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Der Schriftsteller Jürgen Spitzer aus Zerbst, als Maler Autodidakt, stellt sich uns in der Präsentation seiner Bilderwelt “Von Katzen und anderen Leuten“ als naiver Maler vor. Die saft – und kraftvollen, immer auch skurilen Lebensdarstellungen zeigen Bildideen, in denen Figuren idealisiert scheinen, oft begleitet, wie ein kleineres Pendant, von einer störrische Figur. Manchmal ist es ein Tier, vorzugsweise eine- in der Kunstwelt immer wieder benutze Katze, die spöttisch aus den Bildern auf uns herab sieht. Und, die ironisch zu fragen scheint: Naa…? Die Landschaften sind oft idealisiert, aber doch auch irgendwie erkennbar verortet bei uns. Will er sagen: Ich benutze Idealisiertes, Reales, weil ich es oder wie ich es brauche? Zeigt er uns auch in den Bildern, wie er es in einer seiner Geschichten seines neuen Buches „Das merkwürdige Leben auf dem Lande und anderswo“ sagt, dass alles so wahr nicht sein kann. Die Bilder wie z.B. Drei Katzen vorm Autoreifen oder Paar unterm Mond sind nicht an bestimmte Vorbilder orientiert, frühe Sujets könnten aber durchaus Berührungspunkte mit Albert Ebert, den Hallenser Maler, haben. Neben dem Schreiben von Texten war und ist das Malen eine Ausdrucksmöglichkeit, die Jürgen Spitzer benutzt, um zuerst einmal mit sich selbst zu kommunizieren. Zitat: Ich weiß nicht, ob mir dann klarer wird, was vorher unklar oder unscharf war. Sicher ist aber, dass ich mir selbst eine Freude mache, das Malen setzt Einfälle frei, die ich im Prozess des Arbeitens am Bild bekomme, die mich überraschen, die oft wie von selbst Richtungen des Tuns verändern. Am Ende sind beide Beschäftigungen eine Voraussetzung für erfülltes Leben.